Effiziente Abwasserentsorgung, Modernisierung von Wasserwerken und Schutz vor Hochwasser: Mit insgesamt 265 Millionen Euro unterstützt das Land auch in diesem Jahr Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg zur Umsetzung und Verbesserung der Maßnahmen im Bereich der Wasserwirtschaft.
Die Abgeordneten Thekla Walker (Grüne), Peter Seimer (Grüne), Sabine Kurtz (CDU) und Dr. Matthias Miller (CDU) informieren, dass fünf Projekte im Landkreis Böblingen mit 2,48 Millionen Euro gefördert werden. Dies hat das von Ministerin Thekla Walker MdL geleitete Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft am Mittwoch (15. April) bekannt gegeben.
„Die Folgen des Klimawandels machen sich in der Wasserwirtschaft bemerkbar. Daher ist es essenziell, unsere Wasserversorgung und den Hochwasserschutz so weiterzuentwickeln, dass sie den zukünftigen Herausforderungen standhalten. Eine nachhaltige Gewässerqualität, effiziente Abwasserentsorgung und wirksamer Hochwasserschutz kommen sowohl den Menschen als auch der Natur zugute. Die grün-schwarze Landesregierung engagiert sich dafür, Städte und Kommunen bestmöglich bei ihren klimabedingten Anpassungsmaßnahmen zu unterstützen“, sagen die vier Abgeordneten.
Folgende Projekte werden konkret unterstützt:
- Pumpleitung Edelburg im Deufringer Tal zum Hochbehälter Hub / Gärtringen, Fördersumme: 152.600 Euro
- Neubau eines Hochwasserrückhaltebeckens in Magstadt, Fördersumme: 735.000 Euro
- Ultrafiltrationsanlage für den Hochbehälter Seiten / Zweckverband Döffingen/Dätzingen/ Schafhausen, Fördersumme: 469.700 Euro
- Querspange bei den Hochbehältern Göttelfingen und Ergenzingen / Zweckverband Gäuwasser-versorgung, Fördersumme: 717.500 Euro
- Erweiterung des Hochbehälters Längenbühl / Zweckverband Renninger Wasser-versorgungsgruppe, Fördersumme: 406.900 Euro
Über 107 Millionen Euro fließen diesmal in Maßnahmen für den Abwasserbereich. Mit knapp 71 Millionen Euro bezuschusst das Umweltministerium Maßnahmen für den Hochwasserschutz und die Gewässerökologie. Für die Wasserversorgung sind rund 87 Millionen Euro als Unterstützung vorgesehen.
Pressemitteilung vom 22. April 2026