Holzgerlinger Fa. TechProtect schließt Kooperationsvertrag mit Uni in China

Holzgerlinger Fa. TechProtect schließt Kooperationsvertrag mit Uni in China
„Diese Kooperation bietet auch für den Landkreis eine wichtige Perspektive und unterstreicht das hier ansässige Know-How“, so Thekla Walker MdL aus dem Wahlkreis Böblingen. Sie war zur Unterzeichnung des Kooperationsabkommens der Holzgerlinger Fa. TechProtect GmbH geladen. Aus China kam der zuständige Fakultätsleiter, Professor Dr. Guangming Li nach Holzgerlingen.

Mit diesem Vertrag wird eine Zusammenarbeit mit der Tongji-Universität in Shanghai eingegangen, um, wie der geschäftsführende Gesellschafter von TechProtect Armin Kienle sagt, die weltweiten Entsorgungprobleme für elekronischen Abfall global zu lösen. Im Rahmen der Kooperation soll eine Informationsplattform zum Umgang mit Elektro- und Elektronik-Altgeräten eingerichtet werden. Themen sollen dort Forschung und Entwicklung, Fort- und Weiterbildung sowie technologische Prozesse und wissenschaftliche Versuche für die Verarbeitung von Altgeräten sein.
Über die wissenschaftliche Arbeit hinaus, hofft Armin Kienle, könne sein Unternehmen mit chinesischen Partnern den dortigen Markt für Rücknahme und Recycling besser erschließen und wirtschaftlich lohnende Aufträge gewinnen. Tech-Protect arbeitet bereits länger mit der Second Shanghai Polytechnical University zusammen.

v.l.n.r. Armin Kienle, Professor Dr. Guangming Li, Thekla Walker


In ihrem Grußwort lobte die Abgeordnete Walker diese Kooperation. Sie sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Es reiche nicht, wenn Staaten zusammenarbeiten. Es müsse ein weltweites Netzwerkentstehen, um gedankliche Grenzen zu überwinden. So müsse dieses Thema auch verstärkt an unseren Hochschulen Eingang finden. „Hier müssen wir hinterfragen ob unsere bisherigen Angebote ausreichen, oder ob sie den zukünftigen Herausforderungen angepasst werden müssen, ob differenziertere Angebote zu schaffen sind“, so die Walker weiter. China könne hier Antworten liefern, da dort beispielsweise schon spezielle Angebote für Elektronikabfall
existierten. Die Politik müsse Rahmenbedingungen schaffen, um Innovationen auf dem Gebiet der Kreislaufwirtschaft und des Recyclings zu beschleunigen. „Hier braucht es einen neuen Geist / neue Kultur für Innovationen“, appellierte die Abgeordnete abschließend.

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